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| WESPE – Tübinger Weltethos-Schulpreise 2009/10 |
![]() WESPE – Welt-Ethos-Schul-PreisE |
Die Tübinger Stiftung Weltethos lädt alle Tübinger Schulen ein, sich für einen Weltethos-Schulpreis 2009/10 zu bewerben. Die Projektvorschläge müssen bis Schuljahresende 2009/10 von den Schulleitungen bei der Stiftung Weltethos eingereicht werden. |
| Machen Sie mit! Schulklassen, Gruppen und Lehrkräfte aller Schularten können sich für die Tübinger Weltethos-Schulpreise der Stiftung Weltethos bewerben. Führen Sie Projekte oder Unterrichtseinheiten zur Weltethos-Thematik durch.
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Konzept und Durchführung der Projekte müssen auf maximal drei Seiten schriftlich und mit entsprechendem digitalen Anschauungsmaterial so dokumentiert sein, dass interessierte Schulklassen oder Gruppen diese Projekte wiederholen können. Die Projekte sollten längerfristig angelegt sein (nicht nur eine Unterrichtsstunde) und eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem gewählten Thema anstreben. Die Projektvorschläge müssen bis Schuljahresende 2009/10 von den Schulleitungen bei der Stiftung Weltethos eingereicht werden. Die Stiftung Weltethos wird die Projekte auch auf ihrer Homepage vorstellen. Zur Teilnahme eingeladen sind alle Schulen im Stadtgebiet Tübingen. Es gibt so viele Preise wie Tübinger Schulen. Jede Schule kann sich für mindestens einen Preis bewerben, beherbergt eine Schule mehrere Schularten, so können für jede Schulart getrennt Projekte vorgeschlagen werden. Sollten einige Schulen keine Projektvorschläge machen, so können an anderen Schulen auch mehrere Projekte ausgezeichnet werden. Die Schulleitungen können der Stiftung Weltethos deshalb maximal drei Projekte zur Auszeichnung vorschlagen, gestaffelt nach Priorität. Die einzelnen Vorschläge sind kurz schriftlich zu begründen und bis zum Schuljahresende im Sommer 2010 bei der Stiftung einzureichen. Die Verleihung der Preise findet im darauffolgenden Schuljahr statt. Die Preise sind mit je 500 € dotiert. Hinter der Weltethosidee steht die Überzeugung, dass Menschen für ein friedliches und gutes Zusammenleben auf gemeinsame „Spielregeln”, das heißt, auf ein Minimum an gemeinsamen ethischen Werten, Maßstäben und Haltungen angewiesen sind. Dies gilt nicht nur für das Zusammenleben in einer Schule, einem Staat oder zwischen den Nationen, sondern auch für die Wirtschaft, die Politik, den Sport, ja für alle Bereiche unserer Gesellschaft. Diese „Spielregeln” müssen wir aber nicht neu erfinden, sondern sie werden in allen Kulturen gefordert. Sie gelten für alle Menschen, ob sie gläubig sind oder nicht. Deshalb ist es wichtig, dass Menschen unterschiedlicher Kulturen nicht nur wissen, was sie voneinander trennt, sondern auch, was ihnen gemeinsam ist. Schon Kinder und Jugendliche sollten lernen, einander in Respekt und ohne Vorurteile zu begegnen und – bei allen Unterschieden – Wege für ein friedliches und faires Miteinander zu finden. Die Tübinger Stiftung Weltethos hat es sich zur Aufgabe gemacht, Grundlagenforschung zu diesen Fragen zu betreiben und Wege zur Vermittlung und praktischen Umsetzung unserer Themen in unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft zu suchen. Von Anfang an hat die Stiftung die Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern gesucht, denn Schulen und Kindergärten sind wichtige Lernorte für ethisches Verhalten und interkulturelles Verstehen. Um dies zu befördern, hat die Stiftung Weltethos eine Fülle von Bildungs- und Lernmedien entwickelt: Tübingen, im November 2009 Dr. Stephan Schlensog |