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Die Ausstellung »Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos«
 
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Achtet und liebet einander !

    
  Betrügen ?
Missbrauchen ?
Erniedrigen ?
Entwürdigen ?
 
Verantwortung für das Glück auch des Partners.

 
Aus den großen alten religiösen und ethischen Traditionen der Menschheit aber vernehmen wir die Weisung:
 
Du sollst die Sexualität nicht missbrauchen!
Oder positiv: Achtet und liebet einander!

 
Besinnen wir uns also wieder neu auf die Konsequenzen dieser uralten Weisung: Kein Mensch hat das Recht, einen anderen zum bloßen Objekt seiner Sexualität zu erniedrigen, ihn in sexuelle Abhängigkeit zu bringen oder zu halten.
 
Niemand täusche sich:
Es gibt keine wahre Menschlichkeit ohne partnerschaftliches Zusammenleben!

 
Deshalb sollten schon junge Menschen in Familie und Schule lernen, daß Sexualität grundsätzlich keine negativ-zerstörende oder ausbeuterische, sondern eine schöpferisch-gestaltende Kraft ist. Die Beziehung zwischen Mann und Frau sollte nicht durch Bevormundung oder Ausbeutung bestimmt sein, sondern durch Liebe, Partnerschaftlichkeit und Verlässlichkeit.
 
Aus der „Erklärung zum Weltethos“ des Parlaments der Weltreligionen,
Chicago 1993.



 
© Stiftung Weltethos Tübingen

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